1.
Problemhinführung
Durch die Anwendung der Massageliege von hhp sind mannigfaltige
positive Rückmeldungen der Anwender über eine
verbesserte Durchblutung, Entspannung der Rücken-
muskulatur, Schmerzreduktion und Auflösungen von
Lymphstaus gemeldet worden.
Die mangelnde Durchblutung der Rückenmuskulatur
und die damit verbundene verschlechterte Versorgung
des gesamten Rückenkomplexes mit wichtigen Nährstoffen
für den Zellstoffwechsel, führen zu einer
chronifizierten* Mangelernährung essentieller*
Gewebsstrukturen.
Hält dieser Zustand längere Zeit an, leidet
sowohl die Elastizität der betroffenen Gewebe,
als auch die Kontraktilität* der Muskulatur. Myogelosen*
in Form von multiplen Muskelverhärtungen sind die
unmittelbaren Folgen und die Vorstufe von einer sich
verschlechternden Rumpfstatik. Diese zeigt sich zumeist
in einer Insuffizienz* der Rückenstrecker bzw.
in einer atrophierten* Muskulatur der ventralen* Rumpfmuskulatur.
Aufgrund der positiven Patientenrückmeldungen der
Applikation* von andullierenden* Schwingungen auf das Beschwerdebild
von Wirbelsäulen Patienten untersucht.
2. Methodik
In einer breit angelegten multizentrischen* Studie wurden
insgesamt 99 Patienten mit Rückenbeschwerden, davon
76 weiblich und 23 männlich, über einen Beobachtungszeitraum
von 10 Behandlungen aufgenommen.
Der Altersdurchschnitt lag bei 57 Jahren (33 –
85 Jahre). Die größte Gruppe umfasste die
Altersgruppe zwischen 44 und 64 Jahren.
17 Patienten hatten vorwiegend HWS* Beschwerden, 12
Patienten vorwiegend BWS* Beschwerden. Die Mehrzahl
von 60 Patienten litt unter LWS* Beschwerden. Eingeschlossen
wurden alle Patienten mit chronischen*, d.h. mehr als
6 Monate andauernden, degenerativen* Beschwerden der
Wirbelsäule.
Ausschlusskriterium waren schwere Osteoporose*, Schwangerschaft
und Tumorleiden (Voroperationen, Opiat- medikation*).
Die Messung der Schmerzen erfolgte nach der VAS Skala*.
In die Untersuchung wurden neben den klinischen Befunden,
die Auswertungen des „SF 36 Fragebogens“*
einbezogen.
Etwaige begleitende Therapien wie lokale oder systemische
Schmerztherapie und physikalische Therapie sowie osteopathische
Behandlungen und diagnostische Tools wurden ebenfalls
erfasst. Die jeweiligen Parameter des standardisierten
SF 36 Fragebogens sowie der jeweilige klinische Untersuchungsbefund
wurden vor der ersten, nach 5 und nach 10 Behandlungen
erfasst und varianzanalytisch* ausgewertet.
Eine Untergruppierung in die HWS-, BWS- oder LWS-Gruppe
erfolgte nicht, da eine detaillierte Aussage dann nicht
mehr mit hinreichender statistischer Untermauerung möglich
gewesen wäre.
Die Behandlungen umfassten neben der Krankengymnastik,
Akupunktur, Neuraltherapie* auch osteopathische Behandlungen
und die Kombination von Krankengymnastik mit den o.
g. Behandlungstools bei 73 von 99 Patienten.
3. Darstellungen der Ergebnisse
Im Laufe der drei Befragungen wurden die Aktivitäten
an einem normalen Tag erfragt.
Besuch Nr. 1 - Vor der Behandlung
Besuch Nr. 2 - Nach 5 Behandlungen
Besuch Nr. 3 - Nach 10 Behandlungen |