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Cellulite

Im Volksmund wird Cellulite auch als Orangenhaut bezeichnet, da die Dellen stark der  strukturierte Haut von Orangen ähneln. Häufig wird auch der falsche Begriff „Zellulitis“ verwendet. Dieser Ausdruck ist medizinisch jedoch nicht korrekt. Eine Zellulitis ist nämlich eine Entzündung des Unterhautgewebes. Häufig sind Kinder und in der Regel das Gesicht der Kinder davon betroffen. Die Cellulite stellt jedoch keine Entzündung sondern lediglich eine Veränderung des Unterhauthautfettgewebes dar. Diese Veränderung ist sichtbar an der Hautoberfläche.

Fast 90 % aller über 30 jähriger Frauen haben mit Orangenhaut zu kämpfen. Es ist somit vorwiegend ein weibliches Problem, da sich das Bindegewebe von Männern und Frauen unterscheiden. Frauen haben ein viel lockeres und dehnbareres Hautgewebe. Durch die höhere Elastizität der weiblichen Haut ist gewährleistet, dass sich diese bei einer Schwangerschaft ausdehnen kann. Aufgrund der Ausdehnung der Haut tritt bei vielen Frauen erstmals nach der Schwangerschaft Cellulite auf.

Bei der Celluite handelt es sich um Dellen auf der Haut, vor allem an Oberschenkel, Oberarm, Hüfte und Gesäß. Orangenhaut ist somit nicht als Krankheit sondern eher als kosmetisches Problem zu verstehen. Cellulite ist der Alptraum einer jeden Frau, denn die betroffenen Bereiche weisen nicht mehr die Festigkeit auf, die sich die Frauen wünschen. Oft verzichten die Betroffenen aus Schamgefühl lieber auf das Baden am Baggersee oder das Tragen kurzer Röcke oder Kleider. Lieber verstecken sie ihre Beine und Arme und langen Hosen und Pullis, damit die unschönen Dellen nicht entdeckt und gezeigt werden müssen. Die betroffenen Frauen leiden sehr unter dem Problem der Cellulite.



Man unterscheidet bei Cellulite drei verschiedene Stadien.

Leichte Cellulite
Dellen sind nur anhand des Kneiftest erkennbar.

Mittlere Cellulite
Dellen sind im Stehen, aber noch nicht im Liegen erkennbar.

Schwere Cellulite
Dellen sind im Stehen und Liegen sichtbar. Sie treten häufig mit Dehnungsstreifen auf.


Gegenüberstellung von Orangenhaut und gesunder Haut im Querschnitt
Abb. 1.: Hautquerschnitt Orangenhaut
Abb. 2.: Hautquerschnitt bei gesunder Haut



Ursachen
Die Hauptursachen für die Bildung von Cellulite ist das Bindegewebe der Frauen. Es ist anders aufgebaut, als das des Mannes, das dichter vernetzt ist und Fettzellen somit kein Durchkommen gewährt. Ebenso ist die weibliche Lederhaut viel dünner und elastischer. Außerdem ist die Fettschicht an Gesäß, Oberschenkel und Oberarme beim weiblichen Geschlecht viel stärker ausgeprägt als beim männlichen Geschlecht. Fettzellen schieben sich gerne durch lockeres Gewebe und lassen die unschönen Dellen entstehen.

Das Bindegewebe ist das am häufigsten vorkommende Gewebe des menschlichen Organismus. Es zählt neben dem Epithel-, Muskel- und Nervengewebe zu den 4 Grundgewebetypen des menschlichen Körpers. Das Bindegewebe kann sowohl aus flüssiger, halbfester oder fester Grundsubstanz bestehen.

Es ist ein Stütz- und Füllgewebe, das die Gewebe, Organe und Organsysteme untereinander und mit dem Körper zu einer funktionierenden Einheit verbindet. Außerdem bildet es eine polsternde Schutzschicht um die Organe, um diese vor Schäden durch Stöße und Erschütterungen zu bewahren. Ebenso bestehen Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen, Nerven, Zähnen sowie die Haut aus diesem Gewebe. Es stellt die Schaltstelle für die Nährstoffversorgung und der Ausscheidung der Schadstoffe (Stoffwechselschlacke) unserer Zellen dar. Sind genügend Nährstoffe vorhanden ist das Bindegewebe der Haut fest und elastisch.

Gegenüberstellung von Cellulite und gesunder Haut

Abb. 3.: Gegenüberstellung von Cellulite und gesunder Haut

Probleme des Bindegewebes
Bei einer Cellulite ist das Bindegewebe nicht mehr in der Lage die Schadstoffe im Körper zu verarbeiten und auszuscheiden. Es kann kein Abtransport mehr erfolgen. Dadurch sammelt sich Stoffwechselschlacke an und das Bindegewebe verstopft. Stoffwechselschlacke entsteht durch falsche Ernährung mit zuviel tierischem Eiweiß und/oder weißem raffinierten Zucker oder eine zu schwache Verdauungskraft. Durch den mangelhaften Abtransport übersäuert der Körper. Dadurch werden zu viele Fettmoleküle in den Fettzellen gespeichert. Die Zellen vergrößern sich und die Dellen werden an der Hautoberfläche sichtbar.

Des weiteren kann die Entstehung von Cellulite durch Rauchen, Stress, Übergewicht, Alkohol und mangelnde Bewegung begünstigt werden. Ebenso spielt die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle.

Hilfreich zur Vermeidung um Bekämpfung von Cellulite bzw. Orangenhaut:

Gesunde fettarme Ernährung
Da bei einer Cellulite der Körper übersäuert sollte auf säurehaltige Lebensmittel verzichtet werden. Dies bedeutet weniger Kaffee, Cola, Alkohol, tierisches Eiweiß (Fisch, Eier usw.), Weißmehl und weißer Zucker, dafür mehr basenbildende Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Außerdem sollte man am Tag 2,5 bis 3 Liter stilles Wasser zusätzlich trinken, da der Körper diese Menge an reinem Wasser benötigt, um die zugeführten Nährstoffe zu transportieren und die gelösten Schadstoffe schnellstmöglich aus dem Körper zu schwemmen.

Bewegung
Bewegung und Sport an der frischen Luft fördert den Stoffwechsel und die Durchblutung.

Tägliche Wechselduschen
Aktiviert den Stoffwechsel.

Vermeidung starker Gewichtsschwankungen

Tägliche Massagen (von Oben nach Unten)
Aktiviert den Stoffwechsel.

 
Zupfmassage
Bürstenmassage
Massagehandschuhe
 
 
Wie Ihnen die hhp Massageliege bei Cellulite helfen kann, beschreibt der wissenschaftliche Beirat der Firma hhp in Ihrem persönlichen Angebot.
 
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